Parchitio. Ga. Neque expeliti con nihitin rataera suntin cum expligendi ut eliti similla borpore sequam quodia ea quam, cum quos ea.

Bunker auf dem Golfplatz Niep
Golf 2. Oktober 2026 4 Min. Lesezeit

Richtig zielen beim Golf: So stimmt die Ausrichtung

Dein Ball geht rechts weg, obwohl dein Schwung passt? Oft liegt es an der Ausrichtung. So zielst du mit Bahngleis-Bild und Zwischenpunkt wirklich aufs Ziel.

Richtig zielen beim Golf heißt: erst die Schlagfläche auf das Ziel ausrichten, dann Füße, Hüfte und Schultern parallel links davon aufstellen – wie die zwei Schienen eines Bahngleises. Die meisten Golfer stellen sich dagegen mit dem Körper direkt aufs Ziel und zielen dadurch mit der Fläche unbemerkt nach rechts. Auf der Range am Golfclub Niep kannst du das mit zwei Schlägern am Boden in wenigen Minuten überprüfen und korrigieren.

Warum fast alle zu weit rechts stehen

Das Problem ist eine optische Täuschung. Du stehst seitlich neben dem Ball, deine Augen liegen also nicht auf der Linie zwischen Ball und Ziel, sondern ein ganzes Stück links davon. Wenn du jetzt deine Füße so hinstellst, dass sie „aufs Ziel zeigen“, zeigt die Linie vom Ball aus deutlich rechts daran vorbei. Auf 150 Metern macht schon ein kleiner Winkel viele Meter Unterschied.

Das Tückische: Dein Schwung merkt sich das. Wer dauerhaft nach rechts ausgerichtet steht, lernt unbewusst, den Schläger im Abschwung nach links zu ziehen, damit der Ball trotzdem irgendwie Richtung Fahne fliegt. Daraus entstehen Pulls und Slices, die eigentlich gar kein Schwungfehler sind, sondern ein Zielfehler. Bevor du also am Schwung schraubst, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf deine Ausrichtung.

Das Bahngleis-Bild

Stell dir zwei parallele Schienen vor. Auf der äußeren Schiene liegen Ball und Ziel – auf dieser Linie richtest du die Schlagfläche aus. Auf der inneren Schiene stehen deine Füße, Knie, Hüfte und Schultern. Weil die Schienen parallel laufen, zeigt dein Körper nicht aufs Ziel, sondern etwas links daran vorbei. Das fühlt sich anfangs falsch an, ist aber genau richtig.

Besonders oft verrutscht die Schulterlinie. Viele stellen die Füße sauber parallel, greifen den Schläger dann aber so, dass die rechte Schulter nach vorne kommt und die Schultern nach links zeigen. Prüf das, indem du nach dem Ansprechen einen Schläger quer vor die Brust hältst: Er sollte parallel zur Ziellinie liegen.

Die Routine in vier Schritten

1. Hinter dem Ball starten. Stell dich zwei, drei Meter hinter den Ball und schau auf dein Ziel. Von hier aus siehst du die Linie ohne optische Verzerrung.

2. Einen Zwischenpunkt wählen. Such dir auf der Ziellinie einen Punkt etwa einen Meter vor dem Ball – ein Blatt, eine Grasnarbe, ein dunkler Fleck. Auf einen nahen Punkt zu zielen ist viel genauer als auf eine Fahne in 140 Metern. Genau so machen es die Profis.

3. Zuerst die Schlagfläche. Tritt seitlich an den Ball, setz den Schläger hinter dem Ball ab und richte die Fläche rechtwinklig zu deinem Zwischenpunkt aus. Erst danach kommen die Füße.

4. Körper parallel dazu. Stell Füße, Hüfte und Schultern parallel zur Linie Ball–Zwischenpunkt. Ein kurzer Blick zum Ziel, dann schlagen – ohne noch einmal nachzujustieren. Wer lange über dem Ball steht und hin- und herrückt, verliert die Linie meist wieder.

Üben mit zwei Schlägern auf der Range

Die einfachste Trainingshilfe hast du schon im Bag. Leg einen Schläger auf die Ziellinie knapp jenseits des Balls und einen zweiten parallel dazu vor deine Zehen. Geh dann einmal hinter die Schläger und schau, wohin sie wirklich zeigen – viele erleben hier eine Überraschung. Schlag eine Serie Bälle mit dieser Hilfe und nimm sie danach weg, um zu prüfen, ob du die Ausrichtung auch ohne Schienen findest.

Ein zweiter Tipp: Zieh auf der Range nicht jeden Ball nur auf dieselbe Fahne. Wechsle nach jedem Schlag das Ziel und geh die komplette Routine durch, so wie auf dem Platz. Das macht dein Training deutlich näher an der echten Runde. Mehr Ideen dazu findest du in unserem Beitrag Driving Range richtig üben.

Zielen beim Putten

Auf dem Grün gilt dasselbe Prinzip, nur feiner. Viele nutzen die Linie auf dem Ball und richten sie hinter dem Ball kniend auf ihre Startlinie aus, dann stellen sie die Putterfläche rechtwinklig dazu. Bei Breaks zielst du nicht aufs Loch, sondern auf den Punkt, über den der Ball starten soll. Wenn du deine Augen beim Putten nicht direkt über dem Ball hast, kann auch dort die Täuschung zuschlagen – ein Trainer erkennt das in der Golfschule am Niep mit einem Blick.

Häufige Fragen

Wie richte ich mich beim Golf richtig aus?
Erst die Schlagfläche auf das Ziel richten, am besten über einen Zwischenpunkt kurz vor dem Ball. Danach Füße, Hüfte und Schultern parallel links von dieser Linie aufstellen.

Warum geht mein Golfball immer nach rechts, obwohl ich gerade schwinge?
Häufig stehst du schlicht nach rechts ausgerichtet: Wer die Füße direkt aufs Ziel stellt, zielt mit der Fläche rechts daran vorbei. Leg zur Kontrolle zwei Schläger parallel auf den Boden.

Soll ich beim Golf auf die Fahne zielen?
Nicht immer. Mit dem Ziel ist die sichere Seite des Grüns oder des Fairways gemeint – oft die Grünmitte. Zielen ist auch Strategie, nicht nur Technik.

Probier die Bahngleis-Routine bei deinem nächsten Besuch einfach aus. Wer als Gast vorbeikommen möchte, findet alle Infos unter Gäste & Greenfee, und wer schon woanders spielt, sollte einen Blick auf unsere Clubwechsel-Aktion werfen.

timogede Golfclub Niep