Parchitio. Ga. Neque expeliti con nihitin rataera suntin cum expligendi ut eliti similla borpore sequam quodia ea quam, cum quos ea.

Bunker auf dem Golfplatz Niep
Golf 22. August 2026 3 Min. Lesezeit

Driving Range üben: besser trainieren statt Bälle kloppen

Ein Korb Bälle in zwanzig Minuten bringt fast nichts. Wir zeigen dir, wie du auf der Driving Range so übst, dass sich dein Spiel auf dem Platz wirklich verändert.

Auf der Driving Range übst du dann richtig, wenn jeder Ball ein konkretes Ziel und eine bewusste Entscheidung hat – nicht, wenn der Korb möglichst schnell leer ist. Ein guter Rangebesuch im Golfclub Niep besteht aus Aufwärmen, wenigen technischen Wiederholungen und einem Teil, in dem du wie auf dem Platz spielst: jeder Schlag anders, jeder Schlag mit Routine. Wer so trainiert, nimmt spürbar mehr mit auf die erste Bahn als jemand, der hundert Driver in dieselbe Richtung schlägt.

Warum der leere Korb kein Erfolg ist

Das häufigste Muster auf jeder Range: Tasche abstellen, Driver ziehen, Ball auf Ball ohne Pause. Nach zwanzig Minuten ist der Korb leer, der Rücken müde und das Gefühl trügerisch gut – weil sich beim zehnten identischen Schlag fast von allein ein Rhythmus einstellt. Auf dem Platz hast du diesen Rhythmus nie: Dort steht jeder Schlag für sich, mit anderem Schläger, anderer Lage und dreißig Sekunden Nachdenkzeit dazwischen.

Genau diese Lücke schließt strukturiertes Üben. Es geht nicht darum, mehr Bälle zu schlagen, sondern darum, die Bedingungen des Platzes auf der Range nachzubauen. Zwei Drittel deiner Zeit dürfen ruhig Technik sein – das letzte Drittel sollte sich anfühlen wie eine echte Runde.

Ein Rangebesuch mit Struktur

Aufwärmen (10 Bälle). Starte mit einem Wedge, halbe Schwünge, halbe Kraft. Es geht nicht um Weite, sondern darum, dass Schultern und Rumpf mitmachen. Wer kalt mit dem Driver anfängt, trainiert vor allem seine Ausweichbewegungen.

Technikblock (20–30 Bälle). Nimm dir eine Sache vor, nicht drei. Griff, Ballposition, Tempo – mehr nicht. Schlage in dieser Phase ruhig mehrere Bälle mit demselben Schläger hintereinander, denn hier ist Wiederholung sinnvoll. Und lass zwischen den Schlägen zwei, drei Sekunden Pause, damit du merkst, was du gerade gemacht hast.

Zielblock (20 Bälle). Such dir für jeden Ball ein neues Ziel auf der Range und eine gedachte Fairwaybreite links und rechts davon. Zähl mit, wie viele Schläge in dieser Breite landen. Das ist die Zahl, die auf dem Platz zählt – nicht die Weite.

Platzsimulation (15–20 Bälle). Spiel im Kopf die ersten Löcher unseres Platzes durch: Abschlag mit dem Driver, dann Eisen, dann Wedge. Wechsel bei jedem Ball den Schläger und geh vor jedem Schlag deine komplette Routine durch – Ziel wählen, ansprechen, schlagen. Das fühlt sich ungewohnt an und ist genau deshalb wertvoll.

Die Hälfte der Schläge fällt nicht auf der Range

Etwa jeder zweite Schlag einer Runde passiert innerhalb von fünfzig Metern ums Grün. Wer nur lange Bälle übt, trainiert also die kleinere Hälfte seines Spiels. Plane deshalb jedes zweite Training als kurzes Spiel: Chippen, Pitchen, Putten. Dort sparst du deutlich schneller Schläge als beim Driver, wie wir im Beitrag Handicap verbessern aufgedröselt haben. Die konkrete Technik findest du in unseren Artikeln zum Chippen und zum Putten.

Wann eine Trainerstunde mehr bringt als hundert Bälle

Es gibt einen Punkt, an dem Üben allein nicht weiterhilft: wenn du denselben Fehler seit Wochen machst und nicht siehst, woher er kommt. Ein Slice zum Beispiel entsteht selten dort, wo man ihn vermutet. Eine einzelne Stunde in unserer Golfschule ersetzt dann problemlos mehrere Wochen Selbstversuch – und du weißt danach wieder, woran du auf der Range überhaupt arbeiten sollst. Zu den aktuellen Konditionen für Rangebälle und Trainerstunden berät dich das Sekretariat.

Häufige Fragen

Wie oft sollte man auf die Driving Range gehen?
Zwei kürzere Einheiten pro Woche bringen mehr als eine lange. Sechzig konzentrierte Bälle mit Plan schlagen zweihundert ohne.

Womit fängt man auf der Driving Range an?
Mit einem Wedge und halben Schwüngen zum Aufwärmen, danach mittlere Eisen. Der Driver kommt zum Schluss, nicht zuerst.

Bringt Driving Range üben etwas ohne Trainer?
Ja, wenn du an Zielen und Routinen arbeitest. Für Technikänderungen am Schwung ist ein Blick von außen aber fast immer der schnellere Weg.

Probier beim nächsten Mal einfach eine Einheit mit Struktur aus – und komm gern auf uns zu, wenn du wissen willst, woran du gerade wirklich arbeiten solltest.

timogede Golfclub Niep