Parchitio. Ga. Neque expeliti con nihitin rataera suntin cum expligendi ut eliti similla borpore sequam quodia ea quam, cum quos ea.

Bunker auf dem Golfplatz Niep
Golf 12. September 2026 4 Min. Lesezeit

Tee-Höhe beim Golf: wie hoch bei Driver, Eisen, Hybrid

Ein paar Millimeter Tee-Höhe entscheiden darüber, ob der Ball steigt oder flach wegzieht. So teest du bei Driver, Eisen und Hybrid richtig auf.

Als Faustregel gilt beim Golf: Beim Driver soll die obere Hälfte des Balls über die Oberkante des Schlägerkopfs hinausragen, beim Hybrid oder Holz liegt der Ball nur knapp über dem Boden, und beim Eisen reicht ein Tee, das den Ball gerade eben auf Grashöhe hält. Die Tee-Höhe ist damit keine Geschmacksfrage, sondern bestimmt, wo am Schlägerblatt du den Ball triffst. Bei uns im Golfclub Niep ist sie eine der schnellsten Stellschrauben, mit denen Einsteigerinnen und Einsteiger auf der Range sofort bessere Abschläge sehen.

Warum die Tee-Höhe überhaupt so viel ausmacht

Ein Schlägerkopf trifft den Ball nicht auf einer geraden Linie, sondern auf einem Bogen. Beim Driver willst du den Ball leicht im Aufwärtsschwung erwischen, also erst nach dem tiefsten Punkt deines Schwungbogens. Das gelingt nur, wenn der Ball hoch genug liegt. Trifft der Driver dagegen einen zu tief liegenden Ball, geht der Schläger noch im Fallen durch – der Ball fliegt flach, dreht stark und verliert Weite.

Dazu kommt der Treffpunkt auf dem Schlagblatt. Moderne Driver sind so gebaut, dass Schläge etwas oberhalb der Mitte am wenigsten Geschwindigkeit verlieren und den günstigsten Drall erzeugen. Genau dorthin führt dich eine passende Tee-Höhe fast automatisch. Zu tief aufgeteet triffst du in Richtung Unterkante, und dort verliert selbst ein guter Schwung spürbar an Länge.

Driver, Holz, Hybrid, Eisen: die praktischen Richtwerte

Driver. Halte den Schläger neben das eingesteckte Tee. Ragt der Ball etwa zur Hälfte über die Oberkante des Kopfes hinaus, passt es. Bei den großen Köpfen von heute landet man damit meist bei einer Tee-Länge, bei der noch gut zwei Fingerbreit Tee aus dem Boden schauen.

Fairwayholz vom Tee. Deutlich niedriger. Der Ball soll gerade so über dem Gras schweben, als läge er auf einem perfekten Fairway. Der Schläger darf hier weiterhin leicht abwärts durchgehen.

Hybrid. Noch etwas flacher als das Holz. Ein Hybrid ist konstruiert, um den Ball vom Boden wegzuspielen – ein hohes Tee macht daraus einen unsauberen Kontakt weit oben am Blatt.

Eisen. Auf Par-3-Bahnen darfst du ebenfalls aufteen, und du solltest es nutzen. Steck das Tee so tief, dass der Ball nur ein bis zwei Millimeter über dem Boden liegt. Das gibt dir eine saubere, immer gleiche Lage, ohne dass sich der Schwung ändern muss.

So findest du deine eigene Höhe

Die Richtwerte sind ein Startpunkt, dein Schwung entscheidet den Rest. Wer den Ball von Natur aus sehr flach anspielt, profitiert von etwas höheren Tees; wer den Driver eher steil trifft, wird mit einem hohen Tee erst recht unter dem Ball durchrutschen. Deshalb lohnt es sich, das auf der Range systematisch auszuprobieren: zehn Bälle auf gewohnter Höhe, zehn einen halben Zentimeter höher, zehn niedriger – und zwar mit demselben Schläger und ohne sonst etwas zu verändern.

Ein guter Indikator sind die Spuren auf dem Schlagblatt. Sitzen die Abdrücke immer unten am Kopf, teest du zu tief oder stehst zu nah am Ball. Sitzen sie oben in Richtung Krone, ist das Tee zu hoch. Wie du solche Testreihen sinnvoll aufbaust, statt einfach Bälle zu schlagen, beschreibt der Beitrag Driving Range richtig üben.

Und nicht vergessen: Die Tee-Höhe wirkt nur zusammen mit der Ballposition. Beim Driver gehört der Ball weit vorne im Stand, etwa auf Höhe der linken Ferse bei Rechtshändern. Wer beides gleichzeitig verändert, weiß am Ende nicht, was geholfen hat. Mehr dazu steht im Beitrag Tipps für den Abschlag.

Häufige Fragen

Wie hoch teet man beim Driver auf?
So hoch, dass etwa die obere Hälfte des Balls über die Oberkante des Schlägerkopfes hinausragt. Damit triffst du den Ball leicht im Aufwärtsschwung und etwas oberhalb der Blattmitte – die weiteste Kombination.

Darf man beim Eisen ein Tee benutzen?
Ja, am Abschlag jeder Bahn ist das erlaubt und auch üblich. Steck das Tee so tief, dass der Ball nur knapp über dem Boden liegt; das verbessert die Lage, ohne den Schwung zu verändern.

Was passiert, wenn das Tee zu hoch ist?
Der Schläger trifft den Ball zu weit oben am Blatt oder rutscht darunter durch. Typisch sind hohe, kurze Bälle mit dem Gefühl, den Schlag nicht richtig gespürt zu haben.

Wenn du unsicher bist, welche Höhe zu deinem Schwung passt: Auf der Range findet sich das in einer Viertelstunde heraus, und die Trainerinnen und Trainer unserer Golfschule sehen es dir in wenigen Schlägen an. Komm gern vorbei.

timogede Golfclub Niep