Parchitio. Ga. Neque expeliti con nihitin rataera suntin cum expligendi ut eliti similla borpore sequam quodia ea quam, cum quos ea.

Grün mit Bunker und Baum im Golfclub Niep
Golf 8. September 2026 3 Min. Lesezeit

Pitchmarke ausbessern: So geht es richtig

Eine Pitchmarke ist in Minuten repariert – oder wochenlang eine braune Narbe im Grün. Wie du sie richtig ausbesserst und warum es die wichtigste Minute deiner Runde ist.

Eine Pitchmarke besserst du aus, indem du die Gabel schräg am Rand des Einschlags ansetzt, den Rasen von außen vorsichtig zur Mitte schiebst und die Stelle danach mit dem Putterfuß glattklopfst. Wichtig: nicht hebeln – das reißt die Wurzeln ab. Bei uns im Golfclub Niep gehört das zum guten Ton auf jedem Grün, und es dauert keine zwanzig Sekunden.

Warum eine Pitchmarke so viel Schaden anrichtet

Wenn dein Ball aus der Höhe auf ein weiches Grün fällt, drückt er den Rasen ein und quetscht die feinen Wurzeln zusammen. Wird der Einschlag sofort repariert, wächst die Stelle in wenigen Tagen wieder zu und niemand sieht davon etwas. Bleibt sie liegen, stirbt das gequetschte Gras ab – und aus einer kleinen Delle wird eine braune Narbe, die über Wochen sichtbar bleibt und jeden Putt, der darüber läuft, aus der Spur bringt.

Genau das ist der Punkt, an dem es unfair wird: Die Marke stört nicht dich, sondern die Gruppen nach dir. Ein Grün, auf dem zehn Runden lang niemand ausgebessert hat, rollt spürbar unruhiger. Unsere Greenkeeper können viel ausgleichen, aber sie kommen nicht hinter jedem Flight her. Deshalb ist das Ausbessern keine Kür, sondern der Teil der Golf-Etikette, der am direktesten wirkt.

Schritt für Schritt mit der Pitchgabel

Nimm die Gabel und setze sie außerhalb des Einschlags an, nicht mittig hinein. Steche sie leicht schräg ein, sodass die Zinken unter den Rand des Lochs greifen. Jetzt schiebst du den Rasen von allen Seiten behutsam zur Mitte – als würdest du den Rand des Kraters zusammenschieben. Wiederhole das rundherum, drei- bis viermal reicht meistens.

Der Fehler, den fast alle machen: den Griff nach hinten kippen und den Boden nach oben hebeln. Das sieht kurz gut aus, reißt aber genau die Wurzeln durch, die die Stelle heilen sollen. Zwei Tage später ist dort trotzdem ein brauner Fleck. Also schieben statt heben.

Zum Schluss klopfst du die Stelle mit der Sohle deines Putters sanft flach, bis sie sich wieder wie der Rest des Grüns anfühlt. Fahr mit der Hand drüber – wenn nichts mehr hakt, ist es gut. Und wenn du unterwegs eine fremde Marke siehst, mach sie einfach mit: zwei Marken pro Grün, deine und eine weitere, und der Platz wird von allein besser.

Kleiner Aufwand, großer Unterschied

Steck dir die Gabel dorthin, wo du sie ohne Nachdenken findest – in die Hosentasche, nicht ins hinterste Fach der Bag. Wer erst suchen muss, lässt es im Zweifel bleiben. Viele haben Gabel und Ballmarker als ein Teil kombiniert, das funktioniert gut, weil du ohnehin markierst, sobald du aufs Grün kommst.

Zeitlich fällt das übrigens überhaupt nicht ins Gewicht. Du besserst aus, während die anderen ihre Linie lesen – der Ablauf bleibt zügig, ganz im Sinne von Ready Golf. Wer dann noch sauber puttet, hat das Grün in derselben Zeit hinter sich wie vorher. Wie du auf dem Grün Schläge sparst, liest du im Beitrag Putten lernen; wenn du das Ganze lieber einmal in Ruhe gezeigt bekommst, ist unsere Golfschule der richtige Ort dafür.

Häufige Fragen

Wie repariert man eine Pitchmarke richtig?
Gabel schräg am Rand einstechen, den Rasen von außen zur Mitte schieben, rundherum wiederholen und die Stelle mit dem Putterfuß flach klopfen. Nicht hebeln – das zerreißt die Wurzeln.

Muss ich auch fremde Pitchmarken ausbessern?
Verpflichtet bist du nicht, aber es ist üblich und gern gesehen: die eigene plus eine fremde pro Grün. Wenn das alle machen, bleiben die Grüns dauerhaft ruhig und schnell.

Darf ich eine Pitchmarke auf meiner Puttlinie ausbessern?
Ja. Seit der Regelreform 2019 darfst du Einschlaglöcher und alte Löcher auf dem Grün auch dann reparieren, wenn sie direkt auf deiner Linie liegen – ohne Strafschlag. Spikemarken und normale Abnutzung gehören dazu.

Beim nächsten Mal auf unseren Grüns: Ball markieren, kurz die Gabel raus, ausbessern – und weiter geht’s. Es ist die einfachste Art, den Platz ein Stück besser zu hinterlassen, als du ihn vorgefunden hast.

timogede Golfclub Niep