Parchitio. Ga. Neque expeliti con nihitin rataera suntin cum expligendi ut eliti similla borpore sequam quodia ea quam, cum quos ea.

Grün mit Bunker und Baum im Golfclub Niep
Golf 7. August 2026 4 Min. Lesezeit

Putten lernen: sicher werden auf dem Grün

Fast die Hälfte aller Schläge einer Runde fallen auf dem Grün. Wie du Putten lernst, worauf es wirklich ankommt und mit welchen Übungen du schnell besser wirst.

Putten lernst du am schnellsten, wenn du drei Dinge trennst: einen ruhigen, gleichmäßigen Pendelschlag aus den Schultern, das Gefühl für die Länge und das Lesen der Linie. Die Technik ist dabei der einfachste Teil – das Längengefühl entscheidet über deinen Score. Auf dem Putting-Grün am Golfclub Niep kannst du genau das üben, bevor du auf den Platz gehst.

Warum der Putter dein wichtigster Schläger ist

Rechne einmal grob nach: Wer eine 18-Loch-Runde spielt und pro Grün im Schnitt zwei Putts braucht, hat 36 von vielleicht 95 Schlägen mit dem Putter gespielt. Kein anderer Schläger kommt auch nur in die Nähe. Trotzdem verbringen die meisten Golferinnen und Golfer neunzig Prozent ihrer Übungszeit auf der Driving Range – weil ein weiter Abschlag mehr Spaß macht als ein Zwei-Meter-Putt.

Das Schöne daran: Putten ist der Teil des Spiels, in dem du am schnellsten Schläge sparst, ganz unabhängig von Kraft, Alter oder Beweglichkeit. Eine halbe Stunde konzentriertes Üben auf dem Grün bringt dir oft mehr als drei Körbe Bälle auf der Range.

Die Grundlagen: Griff, Stand, Bewegung

Der Griff am Putter unterscheidet sich bewusst vom Rest deiner Schläger. Er liegt flacher in den Handflächen statt in den Fingern, damit die Handgelenke ruhig bleiben. Ob du klassisch greifst, den linken Zeigefinger außen legst („Cross-Handed“ oder umgekehrt) – da gibt es kein Richtig und kein Falsch. Wichtig ist nur, dass sich deine Hände nicht gegeneinander bewegen.

Im Stand richtest du die Augen möglichst über oder knapp innerhalb der Ball-Ziel-Linie aus. Der Ball liegt leicht vor der Mitte, das Gewicht ruht gleichmäßig, der Oberkörper ist entspannt nach vorn geneigt. Dann kommt die eigentliche Bewegung: ein Pendel aus Schultern und Armen, ohne Handgelenkseinsatz, gleich lang zurück wie durch. Rückschwung und Durchschwung sollten im selben Tempo laufen – ein zu kurzer Rückschwung mit hektischem Nachschieben ist der häufigste Fehler bei Einsteigern.

Länge schlägt Linie

Die meisten verpassten Putts sind nicht falsch gezielt, sondern falsch dosiert. Ein Putt, der drei Meter zu kurz bleibt, ist immer ein verlorener Schlag; ein Putt, der die Linie leicht verfehlt, aber die richtige Länge hat, endet direkt am Loch. Deshalb gilt beim Üben: erst Länge, dann Feinheiten.

Ein einfacher Maßstab hilft dabei. Nimm die Länge deines Rückschwungs als Regler – halbe Schuhlänge, ganze Schuhlänge, anderthalb – und merke dir, wie weit der Ball damit auf einem normalen Grün rollt. Nach ein paar Einheiten hast du eine Skala im Kopf, die auf jedem Grün funktioniert, nur mit anderem Grundtempo.

Die Linie lesen – ohne Wissenschaft

Geh vor dem Putt einmal hinter den Ball und schau von dort zum Loch. Meist siehst du die Neigung schon deutlich. Ein zweiter Blick von der Seite verrät dir, ob es bergauf oder bergab geht – das beeinflusst die Länge stärker als der Break die Linie. Am Niep, wo die Grüns von altem Baumbestand und Wasser gerahmt sind, hilft außerdem der klassische Trick: Wasser zieht. Nasse Stellen und die Grasnarbe am späten Nachmittag machen die Grüns langsamer als am Morgen.

Und dann: entscheide dich. Ein mit Überzeugung gespielter Putt auf einer leicht falschen Linie fällt öfter als ein zögerlicher auf der perfekten.

Drei Übungen, die wirklich etwas bringen

Erstens der Meterkreis: Lege sechs Bälle im Abstand von etwa einem Meter rund ums Loch und locht sie alle nacheinander. Ein Fehlschlag, und du beginnst von vorn. Das trainiert genau die Putts, die auf der Runde weh tun.

Zweitens die Leiter: Putte vom Rand des Grüns aus auf drei, sechs und neun Meter – nicht ins Loch, sondern jeweils zu einem Schlägerkopf als Ziel. Es geht rein um die Dosierung.

Drittens der Torschuss: Stell zwei Tees knapp breiter als deinen Putterkopf auf und schlag hindurch. Das zeigt dir sofort, ob dein Pendel gerade läuft.

Wenn du deine Bewegung einmal von außen prüfen lassen möchtest, ist eine Stunde in der Golfschule am Niep gut investiert – gerade beim Putten sieht ein Trainer in fünf Minuten, was man selbst jahrelang übersieht. Und wenn du deine Fortschritte auf der Runde festhalten willst: Unser Spielvorgaben-Rechner gibt dir vorab die richtige Zahl für die Scorekarte, sodass du dich beim Zählen ganz aufs Spiel konzentrieren kannst.

Häufige Fragen

Wie lerne ich richtig putten?
Mit einem ruhigen Pendel aus den Schultern, ohne Handgelenkseinsatz, und mit Rückschwung und Durchschwung im gleichen Tempo. Übe zuerst die Länge, dann die Linie – die falsche Dosierung kostet mehr Schläge als die falsche Richtung.

Wie viel sollte man putten üben?
Zwanzig bis dreißig konzentrierte Minuten pro Woche auf dem Putting-Grün verändern deinen Score spürbar. Wichtiger als die Dauer ist, dass du mit Zielen übst und nicht nur Bälle Richtung Loch rollen lässt.

Welchen Putter brauche ich als Anfänger?
Einen, der zu deiner Bewegung passt und in der Länge stimmt – ein teures Modell putt nicht besser. Lass dich einmal beraten und probier ein paar Formen aus; Halbmond- und Mallet-Putter verzeihen Einsteigern meist mehr.

Komm einfach vorbei: Das Putting-Grün am Golfclub Niep steht dir offen, und eine Stunde dort ist der günstigste Weg zu einem besseren Score. Wer noch gar nicht gespielt hat, startet am besten mit einem Schnupperkurs – auch da gehört der erste Putt dazu.

timogede Golfclub Niep