Parchitio. Ga. Neque expeliti con nihitin rataera suntin cum expligendi ut eliti similla borpore sequam quodia ea quam, cum quos ea.

Grün mit Bunker und Baum im Golfclub Niep
Golf 23. September 2026 4 Min. Lesezeit

Pitchen lernen: der hohe Schlag ums Grün

Zu weit zum Chippen, zu kurz für den vollen Schwung? Genau dafür gibt es den Pitch. So lernst du den hohen Schlag ums Grün Schritt für Schritt.

Pitchen ist der hohe, kurze Schlag ums Grün: Der Ball fliegt den größten Teil der Strecke durch die Luft und bleibt nach der Landung schnell liegen. Du spielst ihn mit einem Wedge und einem halben Schwung, bei dem Körper und Arme gemeinsam drehen – nicht mit einem Handgelenk-Schlenker. Im Golfclub Niep brauchst du den Pitch immer dann, wenn zwischen dir und der Fahne ein Bunker, hohes Gras oder einfach zu wenig Grün zum Ausrollen liegt.

Pitch oder Chip – wann welcher Schlag?

Der Unterschied liegt im Verhältnis von Flug zu Rollen. Beim Chip fliegt der Ball kurz und flach und rollt den Rest wie ein Putt. Beim Pitch ist es umgekehrt: viel Flug, wenig Rollen. Die Faustregel bleibt dieselbe wie im Beitrag Chippen lernen: Spiel den flachsten Schlag, der die Situation löst. Den Pitch holst du erst dann heraus, wenn der Chip nicht funktioniert – weil etwas im Weg liegt, weil die Fahne direkt hinter der Grünkante steckt oder weil du aus 30 bis 60 Metern schlicht zu weit weg für einen Rollschlag bist.

Genau diese Distanz zwischen Chip und vollem Schwung ist für viele Einsteiger das Niemandsland. Zu weit zum Chippen, zu kurz für einen vollen Wedge-Schwung – und plötzlich wird aus einem einfachen Anspiel ein Doppelbogey. Wer den Pitch beherrscht, schließt diese Lücke.

Stand und Ballposition

Stell dich etwas schmaler hin als beim vollen Schwung, die Füße ungefähr hüftbreit und leicht offen zum Ziel. Der Ball liegt in der Mitte des Standes, dein Gewicht ruht zu etwa sechzig Prozent auf dem vorderen Fuß und bleibt dort während des ganzen Schlags. Greif den Schläger ein Stück kürzer, das gibt dir mehr Kontrolle.

Wichtig: Die Hände stehen nicht weit vor dem Ball wie beim Chip, sondern ungefähr auf Höhe des Balls oder minimal davor. So nutzt du den Loft des Wedges, statt ihn wegzudrücken. Der Schläger soll den Ball hochbringen – nicht du.

Der Schwung: Körper dreht, Handgelenke winkeln

Der Pitch ist ein verkleinerter voller Schwung. Im Rückschwung winkeln die Handgelenke natürlich an, Schultern und Oberkörper drehen mit. Im Durchschwung dreht dein Körper weiter Richtung Ziel, bis Brust und Gürtelschnalle zur Fahne zeigen. Das Ende ist ungefähr so lang wie der Rückschwung.

Der häufigste Fehler ist das „Löffeln“: Kurz vor dem Ball stoppt der Körper, die Handgelenke klappen nach vorn, und du versuchst, den Ball in die Luft zu schaufeln. Das Ergebnis kennst du wahrscheinlich – entweder ein fetter Schlag in den Boden oder ein getoppter Ball, der flach übers Grün schießt. Die Lösung klingt paradox: Schlag nach unten durch den Ball, und lass den Loft die Arbeit machen. Mehr zu diesem Muster steht im Beitrag über den getoppten Ball.

Weite steuern mit dem Uhr-System

Die Länge eines Pitches regelst du nicht über Kraft, sondern über die Länge des Rückschwungs. Stell dir vor, deine Arme sind Uhrzeiger: Rückschwung bis 8 Uhr, bis 9 Uhr, bis 10 Uhr. Das Tempo bleibt immer gleich, nur die Länge ändert sich.

Am Übungsgrün lohnt es sich, diese drei Positionen mit deinem Wedge einmal auszuprobieren und zu notieren, wie weit der Ball jeweils fliegt. Nach ein, zwei Einheiten hast du drei verlässliche Distanzen, auf die du auf dem Platz zurückgreifen kannst – statt jedes Mal aus dem Bauch heraus zu dosieren. Welche Wedges sich dafür eignen und wie weit du mit deinen übrigen Schlägern realistisch kommst, hilft dir der Beitrag zu Schlägerweiten einzuordnen.

Schneller besser werden

Das kurze Spiel ist der Bereich, in dem Einsteiger am meisten Schläge sparen – mehr als mit jedem zusätzlichen Meter vom Abschlag. Zehn Minuten Pitchen vor oder nach der Runde bringen oft mehr als ein ganzer Korb Drives auf der Range. Wenn du merkst, dass der Ball trotzdem immer wieder zu flach kommt oder du den Boden zu früh triffst, schau in unserer Golfschule vorbei. Ein Pro sieht in wenigen Schlägen, ob es am Stand, an der Gewichtsverlagerung oder an den Handgelenken liegt.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Pitch und Chip?
Der Chip fliegt kurz und flach und rollt dann lange aus. Der Pitch fliegt hoch, legt den größten Teil der Strecke in der Luft zurück und bleibt nach der Landung schnell liegen.

Mit welchem Schläger pitcht man?
Meist mit dem Pitching Wedge, Gap Wedge oder Sand Wedge. Je mehr Loft, desto höher und kürzer fliegt der Ball und desto schneller bleibt er liegen.

Warum toppe ich beim Pitchen den Ball?
Meist, weil du den Ball hochschaufeln willst: Der Körper stoppt, die Handgelenke klappen vor dem Treffmoment nach vorn. Bleib mit dem Gewicht vorn, dreh durch und schlag leicht nach unten durch den Ball.

Nimm dir beim nächsten Besuch ein paar Bälle mit ans Übungsgrün und probier die drei Uhr-Positionen aus. Du wirst sehen, wie schnell aus dem Angstschlag ein Schlag wird, auf den du dich verlassen kannst.

timogede Golfclub Niep